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Regionalmuseum der grossen Kunst Das "Mainfränkische Museum" befindet sich im sogenannten neuen Zeughaus des äusseren Vorhofes der Festung Marienberg, welcher im Zuge der Erweiterungen nach dem 30jährigen Krieg entstanden ist. Zwar handelt es sich formal um ein regionales Museum, aber es ist aufgrund der herausgehobenen Würzburger Stadt- und natürlich Bistumsgeschichte viel mehr als ein Heimatmuseum, sondern eines, das neben Alter und Neuer Pinakothek in München sowie dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg eine der bedeutendsten Kunstsammlungen Bayerns v.a. für die Zeit zwischen dem Hohen Mittelalter und dem 19. Jahrhundert besitzt. - Der Besuch ist mehr als nur lohnenswert und hat so manchen Skeptiker schon Überraschungen gelehrt. Die Geschichte des Museums selbst geht zurück auf den 'Historischen Verein' um 1830, der mit dem sogenannten 'Antiquarium' die erste öffentliche Kunstausstellung der Stadt betrieb, sowie auch auf den 'Kunst- und Altertumsverein' von 1893, dessen Ziel die Einrichtung eines ordentlichen Museums war. 1913 war es dann soweit; das Museum eröffnete unter der Bezeichnung "Luitpold-Museum" zu Ehren des damals gerade verstorbenen und in Würzburg sehr geschätzten bayerischen Prinzregenten. Der Standort befand sich zunächst sehr zentral in der Maxstrasse (bei der Hofstrasse, welche zwischen Dom und Residenz entlangführt) ungefähr dort, wo später das Mozartgymnasium (heute Heimstatt des Programmkinos ‘Central’) entstand. Ab 1939 heißt das Museum schließlich "Mainfränkisches Museum". Im 2. Weltkrieg wurde das Gebäude durch eine Sprengbombe vollständig zerstört und konnte auch nicht wieder aufgebaut werden. Dabei sind leider auch sehr viele Werke für immer verloren gegangen, ... etliches wurde aber auch aus den Trümmern gerettet. Mit Kriegsende hat der ursprünglich aus Norddeutschland stammende Max v. Freeden die Leitung bzw. zunächst den Wiederaufbau des Museums übernommen, das ab 1947 am heutigen Standort im Neuen Zeughaus auf der Festung wiedereröffnet werden konnte und dessen Leitung er bis 1978 inne hatte. Unter grossem persönlichen Einsatz und mit grosser Fachkompetenz baute v. Freeden ein Museum auf, das heute zu den wichtigsten in Süddeutschland zählt. Im Mainfränkischen Museum sehen Sie unter vielem anderen Werke von: Tilman Riemenschneider Jakob und Johann van der Auwera Balthasar Esterbauer Peter Wagner Balthasar Neumann Vater und Sohn Tiepolo und vieles, vieles anderes mehr wie z.B. die sogenannten 'Würzburger Lügensteine' (gefälschte Fossilien, die im 18. Jahrhundert viel Aufsehen erregt haben). Öffnungszeiten und Eintrittspreise Geöffnet von April bis Oktober täglich zwischen 9:00 - 17:00 Uhr. Geöffnet von November bis März täglich zwischen 10:00 - 16:00 Uhr. Montags natürlich wie alle Museen geschlossen. Erwachsene zahlen 4,00 Euro Eintritt und ermäßigt 2,00 Euro, Gruppen ab 20 Personen 3,00 Euro Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren haben in Begleitung freien Eintritt. Die Verbundkarte zusammen mit dem 'Fürstenbaumuseum' auf der Festung Marienberg kostet 6,00 Euro. Für die Verbundkarte zusammen mit Dommuseum, Domschatz und Museum im Kulturspeicher sind 7,50 Euro anzulegen. All dies sind moderate und angemessene Preise für viel Kulturerlebnis, das letztlich auch unterhalten werden muss.

Mainfränkisches Museum

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