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B) WÜRZBURGER WEINHÄUSER  +  C) WÜRZBURGER “BÄCKS” B. Weinstuben Gerade in dieser Kategorie liessen sich gewissermassen Dutzende an wunderbaren Lokalen empfehlen. Dies hier sind einfach nur ein paar Vorschläge, um der Qual der Wahl vielleicht etwas begegnen zu können. Bürgerstuben, Juliusspital Weinstuben; Weinlokale der beiden Spitalweingüter. Sehr großzügige Räumlichkeiten bzw. auch idyllische Aussenbereiche wie im Fall des Bürgerspital-Barockhofes. Gediegen, Speisen passend zu den jeweiligen Weinangeboten. Fränkischer geht es sozusagen nicht. Für den Besuch in Würzburg sehr zu empfehlen; vielleicht zum originale Eindrücke sammeln v.a. sogar dann, wenn man nur begrenzte Zeit für den Aufenthalt in der Stadt hat. Weinstube Popp; Beispiel für ein sehr typisches Weinhaus in Einrichtung, Atmosphäre und Speisenangebot. Ausserdem ein klassischer Familienbetrieb. Zum Stachel; im gotischen Gressenhof beheimatet ist nicht nur das mittelalterlich-rustikale Ambiente des ‚Stachel‘ einzigartig, sondern die Geschichte des Lokals ist es ebenso. Hier war es nämlich, wo sich Götz v. Berlichingen, Florian Geyer, Tilmann Riemenschneider und andere im Vorfeld des deutschen Bauernkrieges von 1525 konspirativ mehrfach getroffen haben sollen. Es ist zudem auch die älteste durchgehend verbürgte Wirtschaft der Stadt seit mindestens 1413. In diesem Gressenhof wurden aber schon seit dem frühen 13. Jhdt. die Abgaben der Bürger geleistet, und so ist es durchaus wahrscheinlich, dass bereits zu dieser Zeit z.B. der abgelieferte Wein auch ausgeschenkt wurde. Babett‘s Weinstube; gegenüber dem Franziskanerkloster. Gewissermassen ein schönes Beispiel für ein Weinlokal der jüngeren Zeit. Es zeigt, dass auch heute noch die Traditionen der Weinhäuser Würzburgs lebendig sind. Neben dem Aufenthalt im Lokal kann man sich hier auch Weine abfüllen lassen bzw. eben kaufen, welche sämtlich aus Sommerach (sog. Weininsel des Maindreiecks) stammen. C. Würzburger “Bäcks” Bei einem 'Bäck' handelt es sich zumeist um Weinlokale oder Cafés, welche einer ganz besonderen Tradition der lokalen Geschichte entstammen. Im alten Würzburg war es so, dass viele Handwerker zur Selbstversorgung und Absicherung einen Garten bzw. häufig auch einen kleinen Weinberg betrieben. Die Bäcker - daher der Name - unter diesen Weinbergbetreibern erhielten neben den Backwaren das Recht zum Weinverkauf und richteten entsprechende Stuben ein, welche gleichsam als Erkennungszeichen das '...bäck' seither im Namen tragen. Diese Konzessionen wurden v.a. während und nach der napoleonischen Zeit vergeben. Die Besonderheit im Vergleich zu einem Gasthaus oder einer Weinstube war es, dass man sich hier sein Essen selbst mitbrachte. - Diese Tradition besteht heute in nur sehr wenigen 'Bäcks' noch fort, denn die moderne Zeit will natürlich, dass ein umfängliches Angebot vorhanden ist, zu dem auch Biere, Speisen und vieles mehr gehört. Man sollte zu Gast in Würzburg unbedingt wirklich auch ein '...bäck' besuchen, Sie wissen jetzt, was es damit auf sich hat. Johanniterbäck; klassischer „Bäck“ als Weinhaus in der Altstadt ungefähr dort, wo im 12. Jhdt. die Kommende des Johanniterordens stand. Das Lokal ist recht traditionell geführt. Sie können hier auch heute noch Ihre Speisen selbst mitbringen und bekommen für diese ggfs. sogar das Geschirr und Besteck zum Wein. – Versuchen Sie es mal. Sandertorbäck; auch hier kann man noch die eigene Brotzeit mitbringen, obgleich die Karte des Lokals natürlich die zum Wein passenden Speisen führt. In diesem ‚Bäck‘ gibt es zudem auch die traditionelle Backstube als einzig Verbliebene in der Stadt.

Weinhäuser

& “Bäcks”