Steinerne Zeugin der Geschichte. Die beinahe tausendjährige Alte Mainbrücke in Würzburg und ihr wechselvolles Schicksal stehen im Zentrum des großen, die Jahrhunderte und europäische Geschichte überwölbenden Roman von Roman Rausch. Von der Frühzeit und ihrer sagenhaften Erbauung an überspannt die gewaltige Erzählung gleich der Brücke Zeiten des Wohlstands und der Not, Zeiten von Sieg und Niederlage, Zerstörung und Aufbau, Reformation und Bauernkrieg, Hexenwahn und Schwedenbesetzung, Revolution und Säkularisation bis hin zum Untergang des alten Würzburg im Bombenhagel. Die Brücke aus Stein begleitet dabei die unterschiedlichsten Menschen und ihre Geschichten vom einfachen Brückenzöllner bis hinauf zu den mächtigen Fürstbischöfen und Königen des Reiches. Sie bezeugt die Erinnerung, das Wissen und die Lüge ebenso wie dunkle Geheimnisse und Mysterien. Sie ist die Epochen verbindende Klammer in der hier ganz und gar ungewöhnlich zum Leben erweckten Geschichte einer Stadt und Landschaft. Ein herausragend mitnehmender Roman wie ein Gemälde der Zeit. Roman Rausch, Die Brücke über den Main, Reinbeck bei Hamburg, 2017 ISBN 978-3-499-27283-7
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A) RESTAURANTS A.1 Gehobene Küche International Weinstein.Restaurant.Weinbar.; Restaurant im Weingut am Stein. Der Küchenchef Bernhard Reiser ist ein recht bekannter Sternekoch, bekannt für seine 'kleine Küche' sowie die 'Gesunde Küche'. In den 1990er Jahren bekochte er bei Staatsbanketten Persönlichkeiten wie Bill Clinton oder auch Boris Jelzin. Seit 2010 ist er als Koch für die Frauenfußball-Nationalmannschaft tätig (die gewannen freilich in 2011 bei der WM leider nix?!) und betreibt seit 2002 das mit einem Stern im Guide Michelin ausgezeichnete Lokal im Weingut am Stein. Edel. Burggaststätten; Innerer Burghof der Festung Marienberg. Fantastisches Ambiente, ausgesuchte, gehobene aber keineswegs bornierte Küche, zu der hier in Würzburg bei aller Internationalität natürlich auch eine fränkische Abteilung gehört. Sehr breites Angebot vom Schoppen zum Festungsbesuch, über das sehr schick Essengehen bis zu diversen buchbaren Events, deren Liste hier zu lang würde. Die Burggaststätten sind der TIPP für das etwas Besondere mit nicht kopierbarem Würzburg-Flair. Nikolaushof; sehr idyllisch die Strasse hinter dem Käppele einige Meter weiter rauf gelegen und gediegen ausgestattet in mehreren Räumen und dem sehr stimmungsvollen Hof, der gleichzeitig auch einen großartigen Blick über die Stadt bietet. Die Küche ist eine regional und weltläufige Kombination, welche der Nikolaushof als "interfränkisch" bezeichnet. Es wird grossen Wert auf Zutaten und Frische gelegt; auch der Wein ist sehr ausgesucht. Viele Veranstaltungen, Events, Tagungen etc. Viele kulinarisch-edle Paketangebote. Eine Reservierung über die Internetseite könnte Sinn machen; hier findet man in einem PDF  auch die Einzelheiten. A.2 Gehobene Küche Fränkisch Hotel Walfisch; sehr gehobene Sterneküche und in der Tat auf Fisch spezialisiert. Ein eingesessenes Würzburger Traditionslokal; Ich hatte dort einmal ein sehr interessantes und edel-leckeres, kulinarisches Familien-Erlebnis mit meinen Eltern ... Backöfele; sehr traditionelles äußeres Ambiente, Innenraum sowie auch Innenhof; neben der fränkischen Küche auch alles, was der Gaumen begehrt. Sehr beliebt für Geschäftsessen in Würzburger Atmosphäre und z.B. dem Ausführen auswärtiger Gäste. Ratskeller; Würzburgischer geht's nimmer mehr! Räumlich bzgl. des Anlasses sehr gross proportioniert vom Zwischenstopp im Innenhof für Kaffee oder Schoppen beim Einkauf bis zum gehobenen Anlass zum Essen im Gewölbekeller. Im 'Ratskeller' liegt man ganz bestimmt nicht falsch. Hotel Rebstock; der Ort des heutigen - national bekannten - Tagungshotels und Restaurants weist eine Gaststättengeschichte ab 1408 auf. Ein etwas schauriger Beitrag zur Stadtgeschichte ist ebenfalls mit dem 'Rebstock' 1558 verbunden, da der letztlich zum Raubritter verkommene Wilhelm v. Grumbach sich hier mit seinen gedungenen Spießgesellen zum Attentat auf den Fürstbischof Melchior Zobel verabredet haben soll. Das Restaurant besitzt unter Küchenchef Benedikt Faust einen Stern im Guide Michelin. Schiffbäuerin; Tradition pur im linksmainischen Meeviertel. Klassisches Fischlokal mit dem entsprechend passenden, nicht nur fränkischem Weinsortiment. Früher hatte das Restaurant ebenfalls einen Stern im Guide Michelin, was nicht bedeutet, dass heute die Qualität abgenommen hat, sondern nur dass die Kriterien sich geändert haben. Die Schiffbäuerin ist mein klarer fränkischer Spezialtipp für sie! A.3 Normale, ehrliche Küche International Es muss ja nicht immer gleich edel, teuer und exklusiv sein. In den allermeisten Restaurants Würzburgs lässt es sich ganz hervorragend speisen. Restaurant im Hotel am Congress-Centrum; direkt am Main am Rande der nördlichen Altstadt und bei der Friedensbrücke gelegen. Moderne, geräumige Atmosphäre mit zum Teil interessantem Ausblick über den Main. Die Speisekarte bietet ein breites Programm für alle Geschmäcker der häufig auch internationalen Gäste. Auflauf; findet man in der südlichen Altstadt am Peterplatz. Der Name verrät das Programm, nämlich alles was sich überbacken lässt. Das Restaurant ist insbesondere bei jungen Leuten und Studis beliebt. Burger & Bier; im beeindruckenden, von Joseph Greising erbauten 'Hof Friedberg' in der Bronnbacher Gasse inmitten der Kernaltstadt nahe dem Dominikanerplatz (Augustinerkirche), mit Innenhof, Gaststube, Gewölbekeller. - Ein junger Betrieb erst seit 2014. Der Name verrät es schon, selbstgemachte, echte Burger (nicht wie im Fast-Food-Imbiss), Spare Rips und solche Dinge, wie sie sich die Amerikaner halt so einfallen lassen. Sam's Steakhaus; im historischen Riemenschneiderhaus in der Franziskanergase (Nähe Sternplatz, Hof Oberfrankfurt mit dem Architekturbüro Neumanns und dem Franziskanerkloster natürlich). Das ist was für Freunde von Angusrind auf dem 800 Grad (!) heißen Stein. Das ist einfach superlecker, aber natürlich nicht ganz umsonst. Das Restaurant besteht in Würzburg durchgehend seit 1968 und gehört damit zu den Traditionsbetrieben bzw. ist das 1. Steakhaus der Stadt. Gerade in den vergangenen Jahren hat die Inhaberfamilie viel in die Räumlichkeiten und dabei v.a. auch in den historischen, gotischen Gewölbekeller investiert, in dem der Bildhauer Tilmann Riemenschneider zwischen ca. 1485 und 1531 seine auch weit über die Grenzen des Hochstifts hinaus berühmte Werkstatt betrieb. -  Ein würdiger und zudem sehr schmackhafter Rahmen für die Einkehr! A.4 Normale, ehrliche Küche Fränkisch In dieser Kategorie liesse sich gewiss die Hälfte aller Würzburger Restaurants mit gutem Gewissen auflisten, aber dies würde eben dem Besucher im Rahmen des Bedürfnisses nach einer kurzen Empfehlung nicht nützen. - Von Zeit zu Zeit werden wir die hier vorgestellten TIPPS austauchen bzw. Ergänzungen anfügen. Der Bereich der Gastronomie ist sehr lebendig und stets in Entwicklung begriffen. Schelmenkeller; Geheimtipp aus der inneren Pleich und vielleicht der wirklich würzburgischste und fränkischste aller Vorschläge. Sehr original und sehr lecker. Versprochen. - Ich persönlich habe hier aber so meine Probleme mit der ausdrücklichen Affinität zu Burschenschaften, aber das soll sie jedoch bitte nicht abhalten. Alte Mainmühle; am rechtsmainischen Ende der Alten Mainbrücke gelegen im Gebäude der ehemaligen 'Unteren Mainmühle'. Auf zwei Etagen wird in einer wirklich unbeschreiblich tollen und dichten Atmosphäre sowie gerade abends irre romantisch auf den Balkonen ein breites Programm der fränkischen Küche mit sehr raffinierten Variationen angeboten. Die 'Alte Mainmühle' zeichnet auch verantwortlich für die noch junge, aber schlichtweg großartige Tradition des "Brückenschoppens", für dessen Atmosphäre allein es sich schon lohnt, mit Freunden in die Stadt zu kommen. Wirtshaus Lämmle (früher: Zum weißen Lamm); dominierend am Marienplatz hinter der Marienkapelle beim Unteren Markt gelegen; sehr bekanntes altfränkisches Gasthaus mit langer Tradition seit 1594. Im Lämmle gibt es in gediegen traditioneller Atmosphäre die typisch, fränkischen, aber auch dt. Gerichte und Brotzeiten, dazu ausgesuchte Weine mit hoher Fachkenntnis des Service. - TIPP: Der Restaurantbesuch ist hier sehr lohnend für alle am wirklich traditionell und gutbürgerlich Fränkisch Interessierten. Karthäuser; am Beginn der Ludwigstrasse gegenüber des Mainfrankentheaters. Geräumig, solide, fränkisch und einfach eingerichtet. Nahrhafte, derbe, fränkische, deutsche und günstige Küche. Markenzeichen ist irgendwo auch die Hähnchenbräterei mit Strassenverkauf. - Im WürzburgWiki steht, dass der Name auf die Kartause Engelgarten zurückginge, die früher ein Stück weiter nordöstlich ihr Areal hatte. Meine Information ist hier eine andere, nämlich dass die Wirtschaft selbst noch mit dem ehemaligen Karthäuserkloster in Tückelhausen (bei Ochsenfurt) zusammenhängt. Bei der Quelle dafür handelt es sich im die ehemaligen Inhaber der früheren Tückelhäuser-Brauerei Heil, welche diese Wirtschaft auch belieferte. Nun, vielleicht stehen beide Aussagen ja auch gar nicht im Widerspruch zueinander, denn die Klöster hingen ja zusammen. A.5 Beste fränkische Gasthäuser Das 'Fränkische Gasthaus' ist natürlich der eigentliche Urtypus der würzburgischen Bewirtung. Im Grunde müsste man hier Einrichtungen wie das 'Gasthaus zum Stern', das 'Gasthaus zum weißen Lamm', den 'Stachel' sowie sämtliche Weinlokale, Bäcks und so weiter unterbringen. Nachdem ich mich aber für eine feingliedrigere Kategorisierung zur Empfehlung entschlossen habe - der Grund ist die riesige Entwicklung und Vielfalt in der Gastronomie -, werden an dieser Stelle eben sehr typisch fränkische Lokale zusammengefasst, deren Fokus nicht so sehr auf etwas Besonderem in ihrer Küche (mit der natürlich alles fränkisch in Ordnung ist !!) liegt, sondern mehr in der Tradition des Konzepts. Wirtshaus Holzapfel; am oberen Ende der Juliuspromenade beim Barbarossaplatz gelegen. sehr fränkisch geprägtes, nicht so sehr grosses Gasthaus mit kleinem Aussenbereich und einem altwürzburgischen Stammpublikum. Lorbeerbaum; Pleicherkirchgasse in der inneren Pleich in einem typischen Gebäude aus dem 17. Jahrhundert. Sehr originär geprägte Stadtteilatmosphäre. Martinsklause; in der Gasse, die von Kiliansplatz und Neumünster wegführt, gegenüber des Hinterausgangs der Buchhandlung Hugendubel. Der Hof mit dem Eingangsbereich erweckt erst einmal keinen traditionell-fränkischen Eindruck, was an einer zwischenzeitlich dort beheimateten Tapas-Bar liegt. Die Schiestl-Stube innen (benannt nach dem gleichnamigen Würzburger Künstler des 19. Jhdts.) und das Gewölbe darunter ändern dieses Gefühl aber wieder. Es ist ein sehr traditioneller, alteingesessener und in der Stadt beliebter Ort der Würzburger Gastlichkeit. A.6 Beste italienische Küche / Pizzeria Capri Blaue Grotte; es handelt sich in der südlichen Altstadt - 1952 eröffnet - um die erste und damit natürlich älteste Pizzeria Deutschlands. Lokal; mit Aussenbereich und dazu im Kellergeschoss heute so eine Art Nachbildung der 'blauen Grotte' auf Capri. Locanda (zuvor L'Osteria); in dem Gebäude am Alten Kranen, das Ende der 1980er im Rahmen eines speziellen Konzepts nicht original, aber an das dortige Speicherhaus erinnernd restauriert wurde, und zunächst das 'Haus des Frankenweins' mit Bewirtschaftung war. - Diese Pizzeria ist vor allem bekannt für ihre übergroßen und trotzdem superleckeren Pizzen zu sehr erschwinglichen Preisen. Bitte sehr und guten Appetit! Trattoria da Camelo, wenn Sie so wollen mein persönlicher Geheimtipp der wirklich italienischen Küche für Sie. In dem Viertel 'Innere Pleich', das seinen eigenständigen, alten Charakter mit sich bringt und dort am vielleicht nicht Postkarten- malerischen, aber ehrlich-malerischen Kirchplatz. Da Augusto; in der Herzogenstrasse, also der kleinen Gasse gegenüber 'Galeria Kaufhof' in der Innenstadt. Von den Räumlichkeiten her eher klein, aber in der Küche eben auch sehr fein. Prädikat: Lecker und empfehlenswert! A.7 Beste französische Küche Je suis désolé, leider muss an dieser Stelle berichtet werden, dass es meines Wissens aktuell kein Restaurant für französische Küche in Wüerzburg gibt. Schade bzw. 'dommage' möchte man sagen. - Es gab Anfang der 2000er Jahre in der Ursulinengasse (Altstadtviertel zwischen Domstrasse und Neubaustrasse) ein frz. Restaurant, das jedoch nicht entsprechend angenommen wurde. Wie schade, ... obwohl es doch eine wirklich recht lebendige Städtepartnerschaft gibt zwischen Würzburg und Caen in der Normandie. Andererseits habe ich von Würzburgern im Lauf der Jahrzehnte immer wieder gehört (so oft, dass es kein Zufall mehr ist), wie schwierig es für sie gewesen sei, in Frankreich mit den Franzosen zurecht zu kommen, da diese ja weder Deutsch noch Englisch sprechen würden. - Ich will es nicht explizit behaupten, aber es mag doch an inneren Haltungen liegen, dass ausgerechnet die frz. Küche in dieser internationalen Stadt im Herzen Europas nicht vertreten ist. Wenn es so sein sollte, dann wäre das wiederum sehr schade, denn die Geschichte verbindet beide nicht nur dem fränkischen Namen nach sehr eng miteinander, sondern auch die ursprünglichen Stämme in Person des speziellen Stammes der der 'Turonen', was hier jedoch zu weit führt. Nur so viel sei gesagt: Gerade die Mainfranken sind viel enger mit Franzosen verwandt als der Rest Deutschlands ... und mir natürlich (!), denn ich stamme mütterlicherseits in direkter Linie von Hugenotten aus La Rochelle ab. In Würzburg gibt es dennoch im Konzept zumindest etwas französisch angehauchte Gastronomie: Café Journal; an der unteren Juliuspromenade. In Konzept und Ausstattung dem französischen Bistro nachempfunden, wie man es aus Paris und dort im besonderen aus dem 'Quartier Latin' kennt. Das ist recht gelungen. Die Zeitungsausgaben an den Wänden schaffen Atmosphäre und das Angebot ist auch entsprechend. - Für 2015 wird wohl ein "Je suis Charlie" hinzukommen. Clochard; untere Neubaustrasse etwas oberhalb der Greisinghäuser. Das will zwar französisch sein, ist aber eigentlich nur ein kleines, gemütliches Kneipenlokal (in dem meine damals nahe gelegene WG vor 25 Jahren viel verkehrte), an dem das französischste vielleicht die überbackenen Baguettes und der Flammkuchen sind. A.8 Bester Inder oder Thailänder Es gibt heute mehrere indische Restaurants (sowie weitere aus dem mittleren Asien) in der Stadt, welche z.T. aber in den entfernteren Bezirken / Vororten liegen und von daher hier nicht alle aufzureihen sind. Fest steht, dass die fantasievolle Küche Asiens erfolgreich auf dem Vormarsch ist und fest steht genauso, dass sie sich in Europa von der originalen Küche stark unterscheidet, da man sich dabei dem hiesigen Geschmack anpasst. - Ich habe z.B. ganz Indien über Jahre hinweg beruflich viel bereist und dort abseits der Ausländerangebote gegessen, was ich nur kriegen konnte. Kein Vergleich. Kashmir; in der Katharinengasse und Nachbarschaft zum 'Wirtshaus Lämmle' hinter dem Kaufhof gelegen. Das Restaurant repräsentiert gleichzeitig indische und pakistanische Küche, weshalb das Restaurant wohl auch nach der zwischen beiden Ländern umstrittenen Bergregion benannt ist. Beliebt ist insbesondere das preisgünstige Buffet, welches die Gäste mit verschiedensten interessanten Gerichten bekannt macht. Maharaja; Indisches Restaurant im Stadtteil Grombühl, zu dem man von daher von der Stadt aus z.B. mit der Strassenbahn fahren müsste. Ich erwähne es deshalb, weil es ziemlich bekannt und beliebt ist. - Mittags gibt es an den Arbeitstagen unter der Woche natürlich ein traditionell billiges Tagesangebot. Khao Gäng; Thailändisches Restaurant in der Gotengasse, also einer Seitenstrasse der Augustinerstrasse, welche vom Grafeneckart (Rathaus) nach Süden führt. Die Preise sind günstig und die Speisen in der Karte nach Schärfe gekennzeichnet. Es gibt mehrere weitere thailändische Restaurants in der Stadt: Mae Dee, Rainbow Garden (auch sehr bekannt), Mae Klong. A.9 Beste Küche Fernost / auch Sushi Nachdem man asiatische Restaurants verschiedener Herkunftsländer vor 20 Jahren kaum und vor 30 Jahren verstreut nur Chinesische Restaurants kannte, hat die asiatische Küche mittlerweile einen regelrechten Siegeszug über unseren Speiseplan hinweg angetreten. - Im Bereich 'Auswärts Essen' hat insbesondere die Beliebtheit japanischer Sushi-Bars gerade in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Vietnamesische, Koreanische, Chinesische Restaurants, es gibt alles und von daher hier nur eine kleine innerstädtische Auswahl des zur Zeit sehr beliebten Sushi. Mai Sushi; am Rande der inneren Pleich gegenüber dem Congress-Centrum gelegen. Waschechte Sushi-Bar, in der die Sushi- Teller am Band vorbeilaufen. Man zahlt dann nach der Art und Farbe der Teller. Sumo Sushi Bar; in der Innenstadt gegenüber der oben beschriebenen Martinsklause. Neben der klassischen Sushi-Theke am laufenden Band auch eine weiterführende japanische Küche sowie - man beachte (!!) - chinesische Speisen. Findet man in der Kombi auch nicht allzu oft. Die Preise sind - wie eigentlich meistens in Würzburg - sehr moderat und das Restaurant immer voll und besonders bei jüngeren Menschen sehr beliebt. Werfen Sie hier doch mal einen Blick in die Speisekarte als PDF. Sushi Corner; am Barbarossaplatz beim oberen Ende der Juliuspromenade. So etwas wie das spezielle Highlight ist vielleicht das "vegetarische Sushi". Ansonsten ein sehr breites Speisen-Angebot sowie natürlich der vergünstigte Mittagstisch. Kham; auf der linken Mainseite in der Burkarder Strasse gleich neben dem Spitäle in dem ehemaligen Gasthaus der 'Goldenen Gans' (heute Biergarten und Hausbrauerei) gelegen. Angeboten wird ein Potpourri der gesamten asiatischen Küche von Indien bis Japan mit eben auch Sushi. Da kommt etwas zusammen. Und weil es so umfassend ist, gibt es auch hier die Speisekarte als PDF  zur Voraborientierung. A.10 Weitere Länderküchen Joe's Cantina y Bar (auch bekannt als 'Joe Penas'); Mexikanisches Restaurant im Erdgeschoss des "Hotel Residence" am unteren Ausgang der Juliuspromenade zum Main hin. Es handelt sich bei der Wirtschaft um eine Art Kombination aus Restaurant und Kneipe mit leckeren Tapas etc. Als es in den frühen 1990er Jahren als 'Joe Penas' öffnete, gefiel den Menschen das Konzept sowie auch das damals noch sehr Exotische an den mexikanischen Angeboten; man hatte von Beginn an grossen Erfolg und fand auch einige recht erfolgreiche Nachahmer. Das Hotel und die Gastwirtschaft sind der unmittelbare Nachfolger des historischen Gasthauses "Zum Roten Ochsen", das hier bereits für die Mitte des 13. Jhdt. belegt ist. Der Name rührt natürlich daher, dass dort am 'Ochsenplatz' der Viehmarkt der Stadt beheimatet war. Enchilada; in dem von Josef Greising barock erbauten 'Rückermainhof' in der Karmelitenstrasse neben dem Rathauskomplex gelegen. Hier handelt es sich in leichter Abwandlung um eine solche Kopie des erfolgreichen Konzeptes aus Mexikanischem Restaurant und Bar. In diesem Fall ist das sogar eine Franchise-Kette. Fuego; Spanisches Restaurant und Tapas-Bar in der Juliuspromenade. Konak; am letzten Hieb im Stadtteil Frauenland in dem Gebäude des dort historischen Ausflugslokals gelegen, in dem z.B. auch der junge Richard Wagner verkehrte. Es handelt sich um ein Türkisches Restaurant. Während der warmen Jahreszeit ist auch der Biergarten dort recht beliebt. Griechisch Essen gehen - Selbstverständlich gibt es auch in Würzburg eine Reihe Griechischer Restaurants und Lokale, diese liegen aber zumeist dezentral in den Stadtteilen und sind für Besucher der Stadt eher weniger praktisch zu erreichen. Dennoch stellvertretend für alle hier ein sehr bekanntes und beliebtes Griechisches Restaurant: "Restaurant Hubland" beim Keesburg-Wäldchen und dem dortigen Sportgelände auf der Sieboldhöhe. Das hört sich mehr an wie die 'Uni-Kantine' (Universität am Hubland in der Nachbarschaft), ist aber das wahrscheinlich bekannteste griechische Restaurant der Stadt und so beliebt, dass die Gäste in der Tat von überall her mit dem Auto anfahren. Sehr ausgedehnte Räumlichkeiten auch für grössere Gesellschaften; dazu ein Aussenbereich im Sommer. Sehr solide Küche und breites Angebot an griechischen Spezialitäten. - Persönlich verbinde ich mit diesem Ort die Premieren-Feiern eines Kindergarten-Theaters in den frühen 2000er Jahren. Schlemmer-Eck; in der Innenstadt zwischen dem Inneren Graben und der Juliuspromenade gelegen. Das ist kein Restaurant, sondern ein großer Imbiss mit Lokal, den ich hier noch erwähne, weil er sowohl Griechische als auch Türkische Speisen anbietet. Neben dem Indisch-Pakistanischen Restaurant 'Kashmir' ein weiteres Beispiel für eigentliche Gegensätze gemeinsam unter einem Dach. - Vielleicht ist Würzburg ein Platz, der kulinarisch, kulturell und sozial auf kreative und konstruktive Weise das Menschelnde zusammenbringt und versöhnt. Nun ja, zumindest ist das ein schöner Gedanke, finden Sie nicht auch. A.11 Vegetarisch Ich persönlich bin ja überhaupt kein Vegetarier und denke eigentlich, dass der Mensch von seiner Natur her - ebenso wie z.B. auch Schweine - eben ein 'Allesfresser' ist. Man weiss heute auch sehr gut, welche Nährstoffe unser Körper von Kohlenhydraten über Fette, Eiweiße bis hin zu Vitaminen und Mineralien benötigt; das ist eben ein sowohl als auch. Trotzdem gibt es viele Menschen - und ihre Zahl nimmt zu -, welche aus den unterschiedlichsten Gründen heraus tierische Nahrungsprodukte in verschiedenen Abstufungen vermeiden bis eben entschieden ablehnen. Dies sind entweder religiöse oder persönliche Entscheidungen, die in jedem Fall zu respektieren sind; ... zumindest solange dies in einem toleranten und nicht missionierendem bzw. sektiererischem Rahmen geschieht. So sollte es in Überzeugungsfragen stets sein. Würzburg bietet seinen Gästen auch vegetarische Küche an: Buchte; im sog. ZE-Haus (rückwärtiger Teil) am Rand der inneren Pleich zur Juliuspromenade hin. Mischung aus Caféhaus und Speiselokal, das sehr bewusst vegetarische und sogar vegane Angebote für das Frühstück und den Mittagstisch im Programm hat. Ich verbinde mit dem Gebäude eine stadtarchäologische Grabung, an der ich wohl 1988 (oder 89?) teilnahm, bevor dieses eigentlich hässliche ZE-Haus mit Tiefgarage (der Name geht auf einen ehemaligen Elektronikladen dort zurück; glaube ich jedenfalls) gebaut wurde. Wir dokumentierten Reste der Kanalisation von Balthasar Neumann sowie v.a. auch viele Reste tierischer Knochen, aus denen sich Rückschlüsse zum Leben der Menschen in der Pleich und dem angrenzenden Viehmarkt ziehen ließen. Zu berücksichtigen war auch, dass der mittelalterliche Viehmarkt in unmittelbarer Nachbarschaft lag. Veggie Bros; an der Juliuspromenade gelegen. Vegetarischer Imbiss zum Verzehr vor Ort oder zum Mitnehmen. Seit 2014 ist dies ein noch junges Projekt, das sich selbst als Würzburgs erstes, rein vegetarisches Schnellrestaurant bezeichnet. Auch hier sind viele Angebote für Veganer geeignet. A.12 Bester Döner Das erste ‚Döner-Haus‘ in Würzburg eröffnete 1988 oder 89 in der Semmelstrasse als Ableger des direkt benachbarten türkischen Restaurants ‚Topkapi‘. Zu jener Zeit waren diese ‚Döner‘ in grösseren deutschen Städten schon längst im Stadtbild etabliert. 1990 betrieb der Inhaber dann auf der Landesgartenschau in einer Bude zusammen mit dem Café Klug und dem Gherings eine Aussenstelle. Dort lernte ich tatsächlich die traditionelle Dönerzubereitung; nicht mit so einem elektrischen Schäler, nein, mit einem traditionellen türlischen Langmesser. Ehrlich wahr ... Es gibt heute in Würzburg etliche Döner-Häuser, die solche Namen tragen wie ‚Main-Döner‘, Sultan Döner‘, ‚Uni-Döner‘, ‚Pascha-Döner‘, ‚Tigris-Döner‘ und dergleichen mehr. Einem unbestätigten Gerücht zufolge sind die meisten davon innerhalb einer Großfamilie miteinander verwandt. – In der Stadt versuchen Sie es doch einfach mal entlang der Augustiner- und Sanderstrasse (gegenüber des Grafeneckart nach Süden). Da gibt es mehrere. A.13 Beste Bratwurst Das Thema der 'Bratwurst' ist in ganz Franken ja ein sehr Besonderes. Bratwürste wurden schon in den alten Zeiten nach 101 eifersüchtig gehüteten Rezepten hergestellt. Kern des Ganzen ist die klassische, helle Bratwurst; es gibt aber z.B. auch die Würzburger Feuerwurst, Bratwürste am laufenden Meter, Würste im Sud und vieles mehr. Neben der Bratwurst vom Stand bieten die verschiedenen traditionellen Metzgereien der Stadt jeweils eine Auswahl ihrer eigenen Rezepte an, die man sich natürlich erklären lassen kann. 'Geknickte mit oder ohne' vom Markt, Bratwurststand innerhalb der fest installierten Stände am Unteren Markt mit dem Glasdach dazwischen. In Würzburg erfährt man bereits nach kurzer Zeit, wo es die beste Bratwurst der Stadt gibt, nämlich genau an diesem Stand, was man an der langen Schlange sehen kann. Der Franke als solcher hält sich mit absoluten Aussagen ja eher zurück. Hier wird eine Ausnahme gemacht. Probieren Sie die Bratwurst (aus eigener Herstellung!) und machen Sie ruhig auch die Probe mit der Frage nach einer Bratwurst, man wird Sie genau zu diesem Stand schicken. MyWurscht, Strassenverkauf und kleines Lokal. - Das Spezielle sind hier die Schärfegrade der Soßen und Würze, die wohl nachgerade bis ins Unendliche gehen. Vor allem bei jungen Leuten ziemlich beliebt, die eben gerne einmal Grenzen ausloten.

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