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Den mittelalterlichen Charakter der historischen Stadtviertel innerhalb des sogenannten ‘Bischofshutes’ erkennt man auf den zweiten Blick an der verwinkelten Gassenführung auf engstem Raum, an Baudetails wie den vielen Hausfiguren, an vereinzelten historischen Toren & Portalen und natürlich an den Brunnen überall. KLICKEN SIE AUF EIN BILD, UM DIE JEWEILIGE GROSSANSICHT ZU ÖFFNEN!               eeer rwerewr rwerewr rewrew rwer erwrwr erwwrw rwrewrwer rwerwrwr werwrw werwer ewrewr werewr rw
Wer aufmerksam ist, findet überall in der Stadt nicht nur Bastionen der barocken Befestigung, sondern immer wieder auch Stücke der mittelalterlichen Stadtmauer. Im Bild die südliche Mauer um 1200. Bildstöcke haben in Süddeutschland und Franken eine tief religiöse Bedeutung entlang von Wander- und Wallfahrtswegen. In Würzburg und Umgebung sind sie häufig zu finden. Im Osten um Dom und Neumünster herum liegen in einem Halkreis die sog. Domherrenhöfe des Domkapitels. - Im Bild ist der Hof Guttenberg (’Rotes Tor’) am Paradeplatz zu sehen. Die Gassenflucht der Schustergasse zeigte als Verbindung zwischen Domstrasse und unterem Markt bereits im Mittelalter direkt auf das Seitenportal der Marienkapelle. Auch einige Türme der Mittelaltermauer haben sich erhalten. Im Bild ist der auf einem Privatgrundstück leider etwas versteckte ‘Schieferturm’ zu sehen, der früher eben mit Schiefer gedeckt war. Das mittelalterliche Würzburg verfügte über viele hundert Brunnen wie diesen beim sog. ‘Ehehaltenhaus’. Auch heute ist Würzburg noch immer eine Stadt der Brunnen. In der Handwerker- und Domstadt Würzburg waren sog. Hausfiguren  in alter Zeit sehr verbreitet. Im wesentlichen beschützten sie das Anwesen und die Menschen, ... sorgten für gute Geschäfte. Reiche Patrizier, Domherren und selbst zu Ansehen gekommene Bürger brachten ihr Wappen oder Zeichen an Toren, Portalen und Bauwerken an. - Hier: das ‘Echter-Wappen’ am Juliusspital. Überall in Würzburg finden sich zum Teil prachtvolle Tore und Portale ohne zugehörigem Baukontext (hier: Burkarder Strasse). Das liegt daran, dass diese den Krieg überstanden, während die Gebäude nicht zu retten waren.
Von den frühen Anfängen der Stadt bis  heute bildet die Domstrasse eine  zentrale Achse, um die herum sich das  städtische Leben ausbreitet. Früher  Marktstrasse, heute Fußgängerzone. 
Die Ludwigstrasse entstand, als der in  den 1850er Jahren erbaute, erste  Bahnhof Würzburgs nach nur wenigen  Jahren Betrieb durch einen neuen am  Stadtrand ersetzt wurde. Hier verlief der  Schienenzugang in die Stadt hinein. 
Die Juliuspromenade mit der Fassade  des Spitals an ihrer Nordseite ist eine  Prachtstrasse der frühen Neuzeit.  Angelegt wurde sie durch Bischof Julius  Echter und folgt dabei ungefähr der  nördlichen Grenze des Bischofhutes. 
Vielleicht nicht der bekannteste barocke  Zierbrunnen Würzburgs, gewiss aber  einer der schönsten. Der  “Vierströmebrunnen” ist zu finden im  Garten des Juliusspitals. 
Eine für Würzburg ganz typische  Altstadtgasse ist der Schmalzmarkt  parallel zur Domstrasse. Die vielen  kleinen Gassen entstammen dem  Mittelalter, die Häuser den 1950ern. 
Die Grafik verdeutlicht, warum die ab dem 11.  Jhdt. entstandene Stadtmauer des  rechtsmainischen Würzburg “Bischofshut”  genannt wird. Verschiedene Ausbauphasen  haben das Gebiet der aufstrebenden Stadt  nach und nach erweitert. 

Tore

Gassen

Brunnen

Strassenzüge